In unserer Bildergalerie erscheinen unsere Kunstangebote in folgender Reihenfolge:
Ikonen
Gemälde, Aquarelle, Collagen, Gouachen & Zeichnungen: Julius Jacobus van de Sande BAKHUYZEN, Prof. Max BERNUTH, Heinrich BÜRKEL, Hubert DIEDRICH, Max GEBERT, Max GOLL, Ludwig GSCHOSSMANN, Georg HAMBÜCHEN, Werner HANTELMANN, Walter HEIMIG, Wolfgang HEINRICH, Friedrich HELL (?), Siegfried HENDEL, Albert HENNIG, Prof. Karl KÄMPF, Fritz KLEMM, Erna LAUFFS, Martin MOOSER, B.M. MOSER, Rüdiger PETHKE, PLATE, Ernst Peter RADE, Wilhelm REUTHER, Tom ROCHE, August SCHLÜTER, Lauritz SØRENSEN, Feodor SZERBAKOW, Carl Friedrich THAVER, J.H. THOMAS, Klaus TOLXDORFF, August TÜMPER, Otto WIEDEMANN, Otto WINKELSTRÄTER sowie unsignierte bzw. unleserlich signierte Gemälde, z.B. der Rheinfront Düsseldorf.
Fotografische Kunst: Max BAUR
Druckgrafiken: Gisela AULFES-DAESCHLER, Reinhold BACH, Isolde BAUMGART, Werner BRAND, Max BRÜNING, Francois DEBERDT, Erika FUEST, Georg GREVE-LINDAU, Hermann HEINTSCHEL, Michael HÖHER, Julius E. HÜTHER, Peter JELINEK, Hans Christian JENSSEN, Karl LEIBERICH, Emmi von LILLJESTRÖM, Alfred MOLLNER, Herbert PAAS, Dieter PORTUGALL, Eberhard SCHLOTTER, H.G. VARELL, Josef-Maria VIETEN, Karin van VORST und A. Paul WEBER.
Alte Stiche: Peter AUBRY, Henry BECKWITH (Stahlstich um 1830 nach Landseer), Franz HOFFMANN-FALLERSLEBEN (Holzstich, 1898), Albert H. PAYNE, Johann POPPEL u. John SCOTT.
Weitere Stiche und Radierungen finden Sie auf unserer Sonderseite und in unserem Internet-Antiquariat. Wählen Sie bitte die Sparte: "Wertvolles/Raritäten : Stiche" bzw. "Originalgrafiken"
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Peter Aubry, gebürtig aus Francheville bei Marson in der Champagne, Porträtstecher, kam in seiner Jugend nach Strassburg, wo er bei Germain de Loye, Kunstverlagsgeschäft, in der Lehre war. 1609 kaufte er das Bürgerrecht und übernahm das Geschäft seines Lehrherrn, welches seine Söhne Peter (1610-1686) und Abraham später weiterführte. Er starb 1628. (siehe Thieme/Becker u. Allgem. Künstler-Lex. Singer, Bd. 1)
Gisela Aulfes-Daeschler (*1940 in Erlangen) studierte 1960-62 an der Akademie der Bild. Künste in Nürnberg und 1963-67 in Berlin bei Prof. Hoffmann und Prof. Trier. Meisterschülerin bei Prof. Hoffmann an der Hochschule für Bildende Künste, Berlin sowie 1969 Kunstförderpreis der Stadt Erlangen. Seit 1967 freie Malerin in München und seit 1972 Lehrbeauftragte für Zeichnung und Radierung an der Ludwig-Maximilians Universität München und an der VHS München. Öffentliche Ankäufe der Grafischen Slg. München, der Städt. Galerie Erlangen, der Burdastiftung u. div. Privatsammlungen. Beteiligung u.a. an der großen Münchner Kunstausstellung von 1967 bis 69. Einzelausstellungen u.a. in München, Frankfurt, Göttingen, Erlangen, Stuttgart, Erding, Böblingen u. Murnau. (siehe Lex-Art)
Reinhold Bach (* 3.4.1880 in Tübingen; + 1950) war Maler, Grafiker und
Radierer. Er lebte u. arbeitete ab 1923 in Nürnberg, seit 1924 Mitglied
der Nürnberger Kunstgenossenschaft. (siehe Dressler´s Kts.handbuch)
Julius Jacobus van de Sande Bakhuyzen, auch: Bakhuijzen (* 18.6.1835 in Den Haag; + 21.10.1925
ebenda) hatte den ersten Unterricht bei seinem Vater, dem Maler Henrikus Bakhuyzen (1784-1860). Nach dem Studium an derRoyal Academy of Art in Den Haag ging Bakhuyzen
1866 zusammen mit Philip Sadée nach Düsseldorf, später nach Drenthe,
schließlich zurück nach Den Haag, wo er mit seiner Schwester Gerardine ein
Atelier teilte. Gemeinsam mit ihr, Jan Weissenbruch und Willem Roelofs
verbrachte er regelmäßig einige Monate auf dem Land zum Naturstudium.
Als Landschaftsmaler wählte Bakhuyzen vor allem Ansichten von Den Haag
und typisch flache holländische Landschaften, wobei er sich zunehmend
auf die naturnahe Darstellung mächtiger Baumgruppen spezialisierte. Im Jahr 1871 gewann er die großen Medaille bei der Royal Exhibition in Amsterdam für sein Bild "de Vijver in het Haagse bos". Er war ein Maler der Haager Schule und u.a. Mitglied in den Künstlerverbänden "Arti et Amicitiae" und "Pulchri Studio". Vertreten im: Museum Haag; Rijksmuseum, Amsterdam; Neue Pinakothek, München; Teymans-Mus., Haarlem; Boymans, Rotterdam. (s.u.a. Bodt: Die Haager Schule; Thieme-Becker, Bd. 2; Allgem. Künstler-Lex. Singer Bd. 4; Wikipedia NL) Isolde Baumgart (* 1935 in München), heute Monson-Baumgart studierte an der Kunstakademie in Kassel bei Hans Leistikow und setzte anschließend ihr Studium in Paris fort. Schon während des Studiums gestaltete sie erste Filmplakate für die Neue Filmkunst, später auch für Atlas Film. Weitere Aufträge waren Sondermarken für die Deutsche Post oder Plakate für die Kieler Woche und das Oktoberfest. In den 70er Jahren arbeitete sie als Dozentin für Grafikdesign in den USA sowie parallel immer als freie Künstlerin. Teilnahme an der Biennale de Paris. Nach der Aufgabe ihres Ateliers in Frankfurt lebt Isolde Baumgart ganz in Tourette-Levens in Südfrankreich.
Max Baur
(* 4.2.1898 in Günzburg; + 16.12.1988 in Aschau) gilt als einer der
grossen Photographen des 20.
Jahrhunderts. In seinem Schaffen war er stark durch die Avantgarde, die
"Neue Sachlichkeit" und
das Bauhaus beeinflusst. Mit seiner eigenwilligen künstlerischen
Arbeit,
wie auch mit seiner meisterhaften Auftragsphotographie für Werbung und
Industrie etablierte Baur ganz neue, eigene Sichtweisen - dabei immer
Meister der schlichten Eleganz, mit einem begnadeten Gefühl für die
Schönheit der einfachsten Formen. Baurs Landschafts- photographien sind
Bilder von dramatischer Kraft und
erinnern an die grosse Zeit der amerikanischen Landschaftsphotografen,
wie Ansel Adams. Erste photographische Tätigkeit 1924. 1928 Gründung
eines Ateliers und
Postkarten- Verlages in Wernigerode. 1930 Gesellen- und Meisterprüfung,
Berufung in die GDL (Gesellschaft Deutscher Lichtbildner). Ab 1933
Bekanntschaft und Korrespondenz mit Hermann Hesse, der ein Sammler
seiner Photographien wird. 1934 Umzug nach Potsdam, wo er bis 1953 lebt
und arbeitet. Ein Foto Baurs, welches eine weiße Rose zeigt, inspiriert
die antifaschistische Widerstandsgruppe um die Geschwister Scholl zu
ihrem Namen. 1953 zieht Baur mit der Familie nach Aschau
(Bayern). (siehe Wikipedia)
Henry Beckwith ist für seine schönen Kupferstiche nach Landseer bekannt.
Er lebte seit 1830 in London und 1842/43 in New York. (s.
Thieme/Becker, Bd.3 u. Meyer, Kstlerlex.)
Prof. Friedrich Albin Max Bernuth
(* 26.7.1872 in Leipzig; † 1.4.1960 in Bayerisch Gmain) war ein
deutscher Kunstmaler, Buchillustrator und Professor an der
Kunstgewerbeschule in Wuppertal-Elberfeld.
Studierte bei Prof. A. von Liezen-Mayer an der Kunstakademie München
und war Mitarbeiter der Zeitschrift "Jugend". Ab 1902 Professor in
Wuppertal. Zu seinen Schülern gehörten u.a. Otto Friedrich Weber, Carl
Moritz Schreiner und Arno Breker. Bernuth war gefragter Portraitist,
Genre- und Tierbildmaler. 1932 zog er nach Bad Reichenhall, 1939 nach
Bayerisch Gmain. Sein Sohn Walter wurde ebenfalls Maler, sein Sohn
Fritz ein bedeutender Bildhauer. (siehe Thieme/Becker, Bd. 3; Vollmer, Bd. 1 u. Wikipedia)
Werner Brand
(* 18.1.1933 in Löbau, Sachsen) lebt seit 1962 als Zeichner, Grafiker
und Maler in der Pfalz; zuerst in Rülzheim, später in Speyer. Seit 1967
zahlreiche Einzel- und Gruppenaustellungen. Werner Brand hat sich mit
melancholischen Landschaften und detailgenauen Stillleben einen Namen
gemacht. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Ehren- und
Förderpreis der
Stadt Salzburg 1971, dem Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer 1972, dem
Kunstpreis der Südlichen Weinstraße 1976, mit
dem Stipendium der Villa Massimo Rom 1977 und dem Burgund-Stipendium
des Kultusministeriums Rheinland-Pfalz 1989. Werner Brand ist seit 1979
Mitglied im Deutschen Künstlerbund Stuttgart. Von 1989 bis 2000
unterrichtete er als Dozent an der Malschule Herxheim. 2003
Retrospektive zum 70. Geburtstag in der Villa Streccius, Landau und
2008 Retrospektive zum 75. Geburtstag im Zehnthaus, Jockgrim. Er lebt
und arbeitet im pfälzischen Hochstadt. (siehe Wikipedia)
Max Brüning (*19.02.1887 in
Delitzsch/Sachsen; +24.12.1968 in Lindau/B) war ein Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Schon mit 15 Jahren
besuchte er die Leipziger-Grafische-Akademie und wurde Schüler des
Wiener Professors Alois Kolb und des bekannten Radierers Peter Palm.
Erste Erwähnungen in der Kunstzeitschrift "Ex Libris" im Jahre 1910. Es
folgen Ausstellungen in München und Chemnitz. Aufgrund seiner Begabung und seiner
Erfolge besuchte er die Münchner Kunstakademie und wurde Schüler
von Franz von Stuck. Als künstlerischer Mitarbeiter der deutschen
Kriegszeitung während des ersten Weltkrieges schuf Brüning Werke von seltener Ausdruckskraft vom Kriegsgeschehen. Es entstehen bekannte Radierungen wie
"Zitadelle von Cambrai", "Engländer mit zerschossenem Stahlhelm" und
viele andere, welche seinen Ruf als meisterhafter Radierer begründen.
Kronprinz Wilhelm ernannte ihn zu seinem persönlichen Zeichenlehrer
("Professor") und wurde sein Freund. Im Berlin der Zwanziger Jahre, wurde der Künstler zum
Inbegriff eines Malers der eleganten Welt. Es entstehen zahlreiche
Frauen- und Mädchen-Portraits sowie leicht erotische und mit
hintergründigem Witz ausgestattete Darstellungen. Sein Berliner Atelier wurde zum Treffpunkt in- und
ausländischer Persönlichkeiten aus Politik, Kunst, Film und Sport. 1935 vermählte sich Brüning mit der Kunstmalerin
Victoria Richter. Nach kurzem Aufenthalt an der Ostsee zieht es den
begeisterten Skifahrer nach Oberstdorf und 1938 nach Igls bei
Innsbruck. Es entstehen großartige Portraits und grandiose Gemälde über
die Welt der Berge (Ankäufe vom Haus der Deutschen Kunst, München).
Dann ereilen ihn schwere Schicksalsschläge: Vernichtung seiner
Radierplatten beim ersten Bombenangriff auf Berlin 1943 und Ausweisung
aus Österreich 1945 als deutscher Staatsbürger. Mit wenigen
Habseligkeiten gelangt er nach Lindau am Bodensee und baut hier ein bescheidenes Atelier auf. Es
entstehen Aquarelle und Ölgemälde mit Bodenseemotiven. Von 1961 bis 1963 arbeitete der Künstler für
die Olympiastadt Innsbruck 1964 an Zeichnungen und Radierungen. Ein
Verkehrsunfall im Jahre 1963 beendete sein künstlerisches Schaffen. (siehe Vollmer Künstlerlexikon; Dreßler Künstlerchronik u. Wikipedia) Heinrich Bürkel (* 29.5.1802 in Pirmasens; † 10.6.1869 in München) war ein deutscher Maler des Biedermeier. Er malte hauptsächlich Genreszenen und Landschaften. Von seinen Eltern zum Kaufmann bestimmt, konnte sich Heinrich Bürkel erst nach langen Kämpfen durchsetzen, Künstler zu werden. 1824 begab er sich nach München. Hier und bei Wanderungen im Umland beobachtete er das altbayerische Volksleben und gab es in liebenswürdigen kleinen Bildern wieder. 1824 wurde er Mitglied des von ihm neu gegründeten Münchener
Kunstvereins. Insgesamt vier mal reiste er
nach Italien und blieb teilweise bis zu 2 Jahren dort. Seine Bilder von umgestürzten Heuwagen, Wirtshausschlägereien und Reise- fuhrwerken fanden so regen Absatz, dass er viele seiner Motive mehrfach malte. Zu seinen Freunden zählte Carl Spitzweg und Adalbert Stifter. 1858 trug man ihm die Ehrenmitgliedschaft der Münchener Akademie an. Zuvor war er bereits
Ehren- mitglied der Wiener und der Dresdner Kunstakademie geworden. Höhepunkte seines Schaffens waren sicherlich die Teilnahmen an den Weltausstellungen
in London (1862) und Paris (1867). Heinrich Bürkel starb nach längerer
Krankheit 1869 recht wohlhabend in seinem Münchener Atelier. Insgesamt
schuf er über 1000 Ölgemälde, und in seinem Nachlass fanden sich nach
dem Tod etwa 6000 Zeichnungen. (siehe Thieme/Becker, Bd. 5; Allgem. Künstler-Lex. Singer, Bd. 1; Lex. Münchner Maler; Künstlerlex. Rheinland-Pfalz und Wikipedia)
Francoise Deberdt (* 1934 in Donnemarie-en-Montois) studierte an der "Academie des
Beaux-Arts" in Paris. Sowohl in ihrer Malerei, als auch in ihrer
Graphik, lässt sich ein Hang zu volkstümlichen Motiven erkennen. Ihre
Darstellungen entspringen einer Phantasiewelt, die in einer zum Teil
surrealen, zum Teil naiven Technik wiedergegeben werden. Das Werk von
Francoise Debert ist einmalig, sofort erkennbar, weil absolut
persönlich. Sie will selbst das Unwahrscheinliche oder den Traum
glaubhaft machen. So ist ihr Werk offensichtlich surrealistisch und
berührt das Niveau der sozialen Aussage. Ihr Malstil hängt eng mit der
Wahl ihrer Themen zusammen: Dorfszenen, Tiere, Blumen, Landschaften und
Kindheitserinnerungen. Ihre Werke, die durch hervorragende Technik
bestechen, strahlen einen frischen Humor aus. In duftigem Raum
verlassen ihre Figuren die Dimensionen des Lebens und wirken wie
losgelöst von jeglicher Schwerkraft. Zahlreiche Ausstellungen in
Europa, Australien, Japan und Amerika. Teilnahme an großen
französischen Salons. Francoise Deberdt lebt und arbeitet als Malerin und Lithografin in Paris. (siehe fdeberdt.com)
Hubert Diedrich (* 1.12.1920 in Höxter; + 1.8.2001 in Höxter)
Max Gebert (* 1886; + 1958) lebte in Hamburg und war Marine-, Landschafts- und Stilllebenmaler.
Max Goll (* 1897 in Krefeld; + 1975 in Düsseldorf) war Schüler der Düsseldorfer Kunstakademie u.a. bei Prof. Helmuth Liesegang. Er arbeitete als Maler und Grafiker in Düsseldorf. Zunächst malte er in einem grünbeigen Farbcolorit im Stile der Düsseldorfer Schule. In den 60er Jahren wandte er sich der expessiven, farbenstarken Malweise zu.
Georg Greve-Lindau (* 1876 Lindau am Harz; + 1963) studierte bei Schmid-Reutte in Karlsruhe und von Kalckreuth in Stuttgart, von Letzterem stärker beeinflusst. Studienaufenthalte in Paris, Spanien und Holland. Er lebte vorübergehend in Weimar, später in Wentorf bei Hamburg und erhielt 1912/13 den Villa-Romana-Preis. Neben Ölgemälden schuf Greve-Lindau auch Radierungen. Lichtphänomene spielten im Werk des Künstlers eine große Rolle. (siehe: Thieme-Becker, Bd. XV, S. 13; Vollmer, Bd.2, S. 306 u. Dreßler)
Ludwig Gschosmann (* 8.7.1913 in München; + 27.8.1988 Tegernsee) war ein Landschafts- und Frescomaler, Zeichner und Bühnenbildner. Er besuchte die Kunstschule in Hamburg, die Kunstgewerbeschule und eine Frescoschule in München, um sich in den folgenden Jahren fast ganz der Frescomalerei zu widmen. Parallel dazu besuchte er Kurse an der Akademie in München unter Prof. Bauer und Lehrgänge für Bühnenbildner in Augsburg und Lübeck. Er war Schüler und Freund von Otto Pippel. Malte Gschosmann anfangs überwiegend Landschaften typisch deutscher Prägung mit teilweise minutiöser Ausarbeitung, so wählte er später einen impressionistischen Stil. Mit dieser für ihn typischen Palette warmer Farbnuancen entstanden Landschaften und südlichen Impressionen. Als brillanter Zeichner mit sicherem Farbgefühl widmete er sich jedoch auch figürlichen Sujets. Durch zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Schweden, der Schweiz und den USA schuf er sich einen großen Kreis von Anhängern.
Georg Hambüchen (* 1901 in Düsseldorf; + 1971 ebenda) ist Sohn des Malers Wilhelm Hambüchen. Er begann seine Ausbildung mit 15 Jahren an der Düssel- dorfer KGS und studierte von 1918 bis 1923 an der Ddfer. KA wo er Meister- schüler von Prof. Carl Ederer war. Seine Leidenschaft fand er für die Darstellung des Meeres. Er reiste mehrfach nach Holland und Flandern. Bekannt wurde Hambüchen auch durch Stadtansichten von Düsseldorf und Niederrhein- Landschaften. Stilistisch gehörte er zum Spätimpressionismus und war Mitglied der Künstlergruppe "Laetitia". (siehe Lex. der Düsseldorfer Malerschule u. Vollmer, Bd.6)
Werner Hantelmann (* 27.2.1871 in Budapest; + 7.8.1939 in Hannover) war der Sohn des Architekten Karl Hantelmann. Er schuf als Bildhauer mehrere Reliefs und Skulpturen in Hannover und Celle, u.a. am Drachentöterhaus und am Neuen Rathaus, Hannover. Das Historische Museum Hannover besitzt mehrere Gemälde von ihm. (siehe Wikipedia)
Wolfgang Heinrich (* 16.1.1928 in Berlin) besuchte 1948-52 die Pädagogische Hochschule in Berlin bei den Professoren Jacob und Stöcker. 1953 Berufung als Kunsterzieher der Humbordt-Universität in Ost-Berlin. Ab 1955 zahlreiche Ausstellungen. 1958 Übersiedlung nach Herford als Kunstpädagoge. Studienreisen u.a. in den Irak und Persien. Ab 1969 widmet sich Heinrich neben der Aquarell- und Ölmalerei auch der Lithografie. 1980-92 Mitglied im Lippischen Künstlerbund. Eine Vielzahl seiner Aquarelle und Zeichnungen entstanden als Auftragsarbeiten für Bücher, u.a. "Porta Westfalica", "Lipperland", "Die Insel" (Sylt), "Worpswede" und "Wittekindsland - Kreis Herford". Heinrich lebt und arbeitet in Herford.
Walter Heimig (*3.10.1881 in Wesel; +1955 in Bad Ems) studierte an der Ddfer. Kunstakademie bei P. Janssen, Claus Meyer und E. v. Gebhardt. 1901 Aufenthalt in Paris und Beeinflussung durch den Fauvismus. Neben Akten, Porträts, Genre- u. Landschaftsdarstellungen auch christliche Ikonographien, wie das Werk des Hl. Sebastian. Aus dem Widerstreit der autonom gefaßten Form und Farbe und dem jeweils erzählten Gegenstand bezog Heimig seine Impulse. 1904 erhielt er den Rom-Preis. Er unternahm Studienreisen nach Italien, Ungarn, Dalmatien u. Holland, lebte aber fast ausschließlich in Düsseldorf. Heimig beschickte Ausstellungen in Berlin, München, Köln, Stuttgart und Düsseldorf. (siehe Lex. der Düsseldorfer Malerschule; Thieme/Becker; Dressler u. Vollmer)
Hermann Heintschel (* 1931 in Neustadt/Böhmen; + 1998 in Stuttgart) kam 1948 nach Vaihingen, wo er eine Werkzeugmacher-Lehre absolvierte. 1963 bis 1965 studierte er Bildende Kunst bei Prof. Max Peiffer-Watenphul in Rom und bei Emilio Vedova in Venedig. Ab 1967 Mitglied im Verband Bildender Künstler, Ausstellungen im In- und Ausland u.a. in den USA, Portugal, den Niederlanden und der Schweiz. Heintschel arbeitete als Maler, Grafiker und Bildhauer und erhielt u.a. den Preis der Juri, Grafik-Biennale in Miami/USA; Auszeichnung Grafik-Biennale in Fredrikstadt/Norw. u. Ljubljana/Slo.; 1. Preis Int. Grafikausst. Lviv/UdSSR; Preis der Juri, Grafik-Biennale in Maastricht/NL und den Preis der Stadt Katowice/ Polen.
Siegfried Hendel (* 1912 in Zoppot/Danzig; + ? in Höxter) studierte an der Danziger Hochschule Kunstgeschichte und Malerei. Anschließend Aufenthalte in Berlin, Leipzig und Königsberg. Nach Wehrdienst und Gefangenschaft Übersiedlung nach Köln, ab 1976 lebte Hendel in Höxter. Studienreisen in die Masuren u. nach Danzig. Zahlreiche Ausstellungen u.a. Kempen, Köln und Berlin.
Albert Hennig (* 7.12.1907 in Leipzig; + 14.8.1998 in Zwickau) lernte Beton- bauer und war Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend und der SPD. 1929 arbeitslos geworden, begann er autodidaktisch zu fotografieren. 1932 wurde er im Bauhaus in Dessau aufgenommen. Seine Lehrer in Dessau und später in Berlin waren u.a. Josef Albers, Walter Peterhans (Fotografie), Wassily Kandinsky und Paul Klee. Von den Nazis 1934 bis 1945 als Bauarbeiter dienstverpflichtet. Nach dem Krieg wurde Hennig Gründungsmitglied der Gruppe "Bildende Künstler" in Zwickau. Nach Differenzen mit der DDR-Kulturpolitik wieder ab 1952 Betonbauer. Ab 1972 widmete er sich ausschließlich der Malerei. Hennig erhielt 1991 den Max Pechstein-Preis und 1996 das Bundesverdienstkreuz. (siehe Wikipedia)
Michael Höher lebt in Wiesenttal / Fränkische Schweiz. Er arbeitet seit 1984 als freischaffender Maler im Stil der alten Meister. Im Jahre 1988 entstand der Zyklus "Das Missgeschick" (alle 13 Blätter bei uns erhältlich). Es erzählt von Umwelt und Schöpfung, die nicht immer heil ist. Ein Roman dazu ist z.Zt. in Arbeit. Höher stellte u.a. in Bamberg, Kronach, Luxemburg, Mönchen-Gladbach, Berlin, Giechburg, Bad Staffelstein, Schweinfurt, Münchberg, Selb, Hollfeld u. Forchheim aus. (siehe creative-center.de)
Julius E. Hüther (*1954 in München) ist Sohn des Malers Julius Hüther (1881-1954). Autodidaktes, maltechnisches Studium im Atelier des Vater. Verschiedene Ausstellungen in Bayern, u.a. 2004 eine große Sonderausstellung im "Kartoffelmuseum" in München. Hüther lebt und arbeitet in München.
Hans Christian Jenssen (*1940 in Eutin, Schleswig-Holstein), lebt und arbeitet seit über 20 Jahren als freischaffender Maler in der Schweiz. Er war Meister- schüler von Prof. Friedrich Vordemberge an den Kölner Werkschulen. Nach dem sechsjährigen Studium in Köln (1960-66) erhielt er ein Stipendium (1967-69) an der Syracuse University, New York und schloß sein Studium mit dem ‘Master of Fine Arts’ (MFA) ab. Der Künstler hatte zahlreiche Einzelausstellungen in den USA, Deutschland und der Schweiz. Er ist bekannt durch seine ‘Text-Bilder’, die in Zusammenarbeit mit Schriftstellern entstehen.
Prof. Karl Kämpf (* 1902 in Heilbronn; + 1987 in Fallingbostel) abs. 1917 eine Lehre im Atelier der Firma Bruckmann & Söhne in Heilbronn. Anschließend Anstellung als Designer. Ab 1925 Mitglied im Künstlerbund Heilbronn. 1927-35 Studium an der Hochschule für bildende Künste in Berlin bei den Professoren Waldemar Raemisch, Ernst Böhm und Hadank. Anschließend freischaffender Grafiker in Berlin. U.a. Grafiken für die Olympischen Spiele 1936. 1938 Professor an der Hochschule Berlin für angewandte Grafik. Ab 1945 Atelier in Fallingbostel. Zahlreiche Ausstellungen u.a. in Heilbronn, Hannover, Stuttgart, Bezieres, Cosenza u. Formentera. Karl Kämpf war mit der Künstlerin Elfriede Glaser-Kämpf verheiratet. Er starb im März 1987.
Fritz Klemm (* 9.11.1906 auf Rügen; + 18.7.1991 in Höxter) studierte unter Prof. Willi Jäckel an der Akademie der Künste in Berlin. Anschließend Lehrerausbildung in Bonn und Anstellung in Greifswald. Arbeitete als Kunsterzieher am König Wilhelm Gymnasium und als freischaffender Maler in Höxter. Klemm schuf in erster Linie Stadt- und Landschaftsaquarelle, aber auch Tier- und Porträtbilder. Später Lehrauftrag an der Dörnfeld Akademie in Athen.
Sir Edwin Henry Landseer (*7.3.1802 in London; +1.10.1873 ebenda) war
ein englischer Maler der Romantik und Bildhauer. Er malte vor allem
Tiermotive und schottischen Landschaften. Landseer wurde als der jüngste Sohn des Kupferstechers John Landseer
geboren. Einer seiner Brüder war der Historienmaler Charles Landseer.
Edwin Landseer studierte bei seinem Vater und bei Benjamin Robert
Haydon. Er trat 1815 den Royal Academy Schools bei, nachdem er ein Jahr
zuvor bereits Bilder in der Royal Academy Summer Exhibition ausgestellt
hatte. Mit Anfang 20 besuchte er zum ersten Mal Schottland und verliebte sich
in die Highlands. In der Folge entstanden viele Gemälde mit schottischen
Motiven. 1826 wurde er, im Alter von 24 Jahren, assoziiertes Mitglied
der Royal Academy of Arts. 1831 wurde er Vollmitglied der Royal Academy
of Arts und Hofmaler von Queen Victoria und ihrem Prinzgemahl Albert von
Sachsen-Coburg und Gotha. Er wurde 1850 von Queen Victoria zum Ritter
geschlagen. 1866 wurde er zum Präsidenten der Royal Academy gewählt,
nahm aber das Amt nicht an. Seit einem Zusammenbruch 1840 litt Landseer
unter Depressionen und einem allgemein schlechten Gesundheitszustand,
malte aber bis zu seinem Lebensende weiter. (siehe Thieme/Becker, Bd.22 u. Wikipedia)
Ferdinand Otto Leiber (*
11.5.1878 in Straßburg; + 27.1.1958 in Königsfeld) war Meisterschüler
von Hans Thoma. Er studierte von 1899-1901
Philosophie und Naturwissenschaft in München und Straßburg.
Geleichzeitig Erlernen der Technik des Radierens. 1901-1903 Studium an
der Karlsruher Kunstakademie unter Ludwig Schmid-Reutte und Hans Thoma.
1911 Zuwendung zur Bildhauerei und Figurendarstellung in München. 1913
heiratete er Elisabeth Freiin von Babo. Ab 1920 war Leiber
freischaffender Künstler in Buchenberg/Königsfeld. 1923
Gründungsmitglied der "Gesellschaft für Schwarzwälder Volks- und
Eigenkunst
mbH", Ziel: traditionelle, heimische Gewerbe neu zu beleben. Leiber war
lange mit Albert Schweitzer befreundet. Er unternahm zahlreiche Reisen
und Ausstellungen im In- und Ausland. Bekannt wurde er vor allem durch
seine Winterlandschaften. Drei Kunstrichtungen haben Leibers Werk
geprägt: Jugendstil, Realismus und Impressionismus – und diesen
eigenen Stil hatte er sein Leben lang beibehalten. (siehe Thieme/Becker, Bd. 22, Seite 587)
Karl Leiberich (* 1884; + 1965) war Maler und Radierer.
Emmi von Lilljeström (* 27.5.1901 in Osterode; + 13.5.1955 ebenda) war Malerin und Holzschneiderin in Osterode im Harz. (siehe Kleines Künstlerlexikon der Stadt Osterode v. Ewald Bubbe)
Benjamin Marshall (* 1767; + 1835) war ein hervorragender Tiermaler und Kupferstecher. Er bereiste Italien und wurde in seiner Malweise von Raeburn beeinflußt. Marshall beschickte 1800/1819 die Ausstellung der Royal Acad. 1819 machte ihn ein Unfall zum Krüppel. Nebenbei schrieb er über Pferderennen. Bilder von ihm befinden sich u.a. im Besitz des englischen Königshauses. (siehe Thieme/Becker; u. Allgem. Künstler-Lex. Singer, Bd. 3)
Alfred Mollner war 1953/54 Schüler von Emil Nolde.
Martin Mooser (*26.9.1910 in Pfaffenhofen; +18.8.2008 in München) studierte bei Prof. Gustav Johannes Bucher und Prof. P. Ramadier in München. Anregungen durch Fritz Halberg-Krauss. Ausstellungen Franz Hanfstaengel, Gal. Hamburg, München, Regensburg und Stuttgart. (siehe Lex. International Directory of Arts)
Albert Payne (*14.12.1812 in
London; +7.5.1902 in Leipzig) erlernt das Kunsthandwerk des Stahlstechers,
daneben ist er Maler und Illustrator und ist seit 1838 in Leipzig tätig.
Im Jahr 1845 wird Henry Albert Payne Bürger von Leipzig und gründet
dort den Verlag "Englische Kunstanstalt". Payne schafft dafür
illustratorische Werke wie u. a. "Payne's Boy", "Dresden Gall", 1845;
"Payne's illustrated London", 1846; "Payne's Orbis Pictus", Dresden und
Leipzig 1851, "Payne's Panorama des Wissens u. d. Gewerbe", Leipzig
1859. Des weiteren umfasst sein künstlerisches Schaffen Werke wie
"Rainvilles Garten", um 1850, kolorierter Stahlstich, "Tivoli Theater in
Hamburg", um 1860, kolorierter Stahlstich, "Pyrawang in Österreich"
(Burg Krämpelstein / Krampelstein auch Schneiderburg), ca. 1840,
Stahlstich, "Stolpen" (Burg), ca. 1840, aquarellierter Stahlstich,
"Boston", USA (State Street mit Bank und Old State House), ca. 1845,
Stahlstich. (siehe Allgem. Künstler-Lex. Singer, Bd. 3)
Rüdiger Pethke (* 1949 in München) war Schüler von Salvador Dali.
Johann Gabriel Friedrich Poppel (* 14.5.1807 in Hammer bei Nürnberg; + 6.8.1882 in Ammerland am Starnberger See) war ein bedeutender deutscher Kupfer- und Stahlstecher, Architekturzeichner und Landschaftsmaler. Er war Schüler von Fr. Geißler und Frommel sowie an der Nürnberger Kunstschule. Er arbeitete 1832 in London bei William Tombleson, 1833 in Karlsruhe und 1834 in Nürnberg. 1838 ging er nach München und schuf dort eine beachtliche Anzahl von Kupfer- und Stahlstichen mit hohem künstlerischen Anspruch. In vielen Werken arbeitete er mit dem Stahlstecher Georg Michael Kurz zusammen. Als Vorlage dienten oftmals Zeichnungen von Julius Gottheil. (siehe Thieme/Becker; Allgem. Künstler-Lex. Singer, Bd. 3 u. Wikipedia)
Dieter Portugall (* 1952 in Lahnstein am Rhein) machte 1980 das Staatsexamen für Kunstpädagogik. 1982 Studium an den Kunstakademien in Mainz und Düsseldorf. 1984 Kunstpädagoge in Koblenz. 1987 Einrichtung eines eigenen Ateliers mit Druckwerkstatt (Radierungen) und seitdem freischaffend tätig. Lebt und arbeitet in Koblenz-Güls. Zahlreiche Einzelausstellungen u.a. in Baden Baden, Berlin, Aachen, Bonn, Heidelberg, Frankfurt, Braunschweig, Köln, Düsseldorf, Mannheim, Koblenz, Gießen, München, Stuttgart, Paris, Straßburg, Luxembourg etc. sowie Gruppenausstellungen u.a. in Basel, New York, Brüssel, Los Angeles u. Paris. Viele Werke befinden sich im Besitz öffentlicher und privater Sammlungen. Projekte u.a. für Porsche, Daimler, Volkswagen oder Lloyd-Werft.
Ernst Peter Rade (* 3.7.1938 in Heidenau bei Dresden). Ausbildung u.a. bei seinem Großonkel Prof. Karl Rade, der an der Dresdner Kunstakademie lehrte, sowie Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Dortmund bei Vahle, Deppe und Strauss. Seit 1962 ist Rade freischaffender Maler und Grafiker mit Lehrauftrag für Kunsterziehung. Er lebt und arbeitet im Rothaargebirge. (siehe erst-peter-rade.de)
Wilhelm Reuter (* 1874 in Düsseldorf; + 1958 ebenda) studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf. Er war Landschaftsmaler und ist der Vater des Malers Helmut Reuter.
Tom Roche wurde in der Grafschaft Dublin geboren. Er arbeitete als Grafiker in führende Werbeagenturen in England und Dublin. Seit den 1970er Jahren lebt Roche in Kerry und widmet sich ausschließlich der Malerei. Seine Leidenschaft gehört den Land- und Seelandschaften mit eindrucksvollen Stimmungen. Mitte der 1980er Jahren kehrt Roche mit seiner Familie zurück nach Dublin und wird zum Creative Director einer Filmgesellschaft. Ende der 90er Jahren wird er Dozent an dem Dun Laoghaire College. Roche stellte in Europa und den USA aus. Sein bekanntestes Bild "Letztes Abendmahl" malte er auf einer rießigen Leinwand - 17 m breit und 7 m hoch. Es hängt in der Kirche von Whitehall, Dublin. Roche bekam u.a. den "Adam´s Fine Art" Preis, die "O´Sullivan Graphic" Auszeichnung und den 1. Preis der Bookcover-Auszeichnung der "Sunday Times".
Prof. Eberhard Schlotter (* 3.6.1921 in Hildesheim), Sohn des Bildhauer Heinrich Schlotter, galt schon als
Schüler als talentierter Zeichner und Maler. Er besuchte
ab 1939 die Akademie der bildenden Künste in München. Als Frontkämpfer
an die Ostfront geschickt, erlit Eberhard Schlotter 1944 eine
schwere Verwundung. Ab 1945 arbeitete Schlotter in Darmstadt als
freischaffender Maler. 1952 unternahm er seine erste Reise nach
Spanien. Von 1955 bis 1957 war der Maler Vorsitzender der Neuen
Darmstädter Sezession. Mit seiner Frau siedelte der Künstler im November
1956 nach Spanien in das Fischerdorf Altea über. An der Hamburger Hochschule für
Bildende Künste nahm er 1967 eine Lehrtätigkeit auf.
Schlotter wurde 1980 zum Professor an die Johannes-Gutenberg-Universität
Mainz berufen. 1986 übernahm er eine Gastprofessur an der Universidad
de los Andes, Bogotá. Eberhard Schlotter lebt und arbeitet in Altea. (siehe Vollmer, Pawlak Kst.Lex. u. Wikipedia)
August Schlüter (* 22.1.1858 in Münster; + 19.12.1928 Düsseldorf) studierte ab 1878 u.a. bei Eugen Dücker an der Düsseldorfer KA. Er unternahm Studienreisen nach Norddeutschland, in die Schweiz und nach Italien. Ab 1880 regelmäßige Beteiligung an Ausstellungen in Düsseldorf. Schlüter schuf zahlreiche Landschafts- bilder, wie auch Stadtansichten. 1893 bis 1928 Mitglied des KVM (Künstler-Verein- Malkasten). Bilder von August Schlüter befinden sich u.a. im Kunstmuseum und im Stadtmuseum Düsseldorf sowie im Osthaus-Museum, Hagen. (siehe Lex. d. Düsseldorfer Malerschule; Thieme/Becker; Vollmer; Dressler´s Ksthandbuch; Allgem. Künstler-Lex. Singer, Bd. 4; Schweers u. Wikipedia) John Scott (* 12.3.1774, Newcastle-on-Tyne; + 1828, Chelsea/London). Scott war Schüler und später zeitweilig Mitarbeiter von R. Pollard. Stach bes. Pferde- u. Hundedarstellungen. Sein Werk (ca. 400 Blätter) befindet sich fast vollständig im Britischen Museeum. (siehe u.a. Thieme/Becker, Bd. 30, S. 408; Allgem. Künstler-Lex. Singer, Bd. 4 u. Nagler Kstlerlex., Bd. 16.)
Lauritz Sørensen (* 17.4.1882 in Aalborg; + 1968) war ein dänischer Marine- und Landschaftsmaler.
Feodor Szerbakow (* 20.2.1911 in Eckertsdorf/Ostpreußen; + 10.2.2009 in Seebergen/Lilienthal) erhielt seine künstlerische Ausbildung in Stettin. 1930 studiert er Malerei an der Deutschen Kunstschule in Berlin unter den Professoren Buchholz, Lange und Hentschke. 1933 besuchte er erstmals die Malerkolonie Worpswede und war fasziniert von Otto Modersohn, der Landschaft und der Stille. Szerbakow blieb in Worpswede und wurde Schüler von Modersohn. Mit dem 2. Weltkrieg wird es still um ihn und erst in den 70er Jahren wurde der in der Zurückgezogenheit arbeitende Landschafts- und Blumenmaler neu entdeckt. 2001 fand anläßlich seines 90sten Geburtstags eine große Retrospektive in Worpswede statt. (siehe Wikipedia)
Carl Friedrich Thaver (*1924) malte Landschafts- und Stillebenbilder.
J. H. Thomas (* 1922 in Dresden) besuchte die Kunst- und Malschule Dresden. Seit 1950 freischaffender Landschaftsmaler in München. Zahlreiche Studienreisen und Ausstellungen in Deutschland und den USA.
Klaus Tolxdorff fertigte die Zeichnungen für das Buch "Unter dem Galgen gesungen" von Benoni Junker (1954).
Prof. August Tümper (* 31.12.1874 in Hamburg; + 12.10.1956 in Oberhausen) besuchte die Kunstgewerbeschule Hamburg (1887-1894) und machte gleichzeitig zwischen
1889 und 1892 eine Lehre als Theater und Dekorationsmaler. Nach Abschluss der Kunstgewerbeschule begann
er 1894 ein Studium an der Hochschule des Kunstgewerbemuseums Berlin. Dort erhielt er im Jahre 1896 ein
dreijähriges Staatsstipendium. Die finanzielle Unabhängigkeit ermöglichte ihm
Studienreisen nach Holland, Frankreich und Italien, wo er zunächst klassische Bildthemen
kopierte. Fasziniert war er u. a. von den
Gartenanlagen Roms. Mit der zunehmenden Vorliebe für die Freilichtmalerei entwickelte sich sein
impressionistischer Stil. Seine erste Ausstellung fand 1899 an der Kgl. Kunstschule Berlin statt, wo er bis 1901 tätig war. Hier begegnete er Adolf von Menzel. In dieser Zeit entstanden seine Entwürfe für Tapeten, Interieurs,
Bühnenbilder, Tuschefederzeichnungen und Pflanzenstudien. Die Handwerker- und Kunstgewerbeschule berief ihn
im April 1901 zum Leiter der Malklasse nach Trier, wo er Zeichnungen, Malerei und Komposition, Akt- und
Porträtzeichnen unterrichtete. Seine Schüler waren u. a. Reinhard Heß, Edgar Ehses,
Edvard Frank, Max Lazarus, Fritz Quant, Hans Schlösser und Anton Wendling.
Am 21.12.1915 wurde August Trümper zum Professor ernannt. Er war Mitglied des "Künstlerbund Westmark" und nahm an den Gruppenausstellungen der Trierer
Künstlergilde, deren Präsident er war, teil. Seine Schaffensperiode war in den 20er Jahren vom auslaufenden
Jugendstil und dem Symbolismus gekennzeichnet. Zahlreiche Aktzeichnungen und Ex Libris entstanden, und er
illustrierte das Buch »Das Moselland«. Zu seinem 50. Geburtstag veranstaltete die Trierer
Werkkunstschule eine Einzelausstellung. Als leidenschaftlicher Freilichtmaler reiste er immer wieder in
die Lüneburger Heide, die Heimat seiner Vorfahren. Die Bilder bezeugen Trümpers Können in der Wiedergabe
des Farbenspiels von Licht und Schatten. Aus gesundheitlichen Gründen ließ er sich 1931 vorzeitig pensionieren
und zog mit seiner Frau Mina nach Düsseldorf, wo er Mitglied des Künstlervereins Malkasten wurde. Nach seinem Tod fanden zwei Gedächnisausstellungen
statt, die erste 1957 im Düsseldorfer Malkasten und die zweite im Jahre 1981 im Museum Simeonstift in Trier.
(siehe Thieme/Becker)
Heinz-Günther Varell (* in München) studierte an der Kunstakademie München und bei Otto Dix. Er malt im klassisch-nachexpressionistisch-abstraktem Stil mit aussergewöhnlich leidenschaftlicher Farbgebung. Ausstellungen in Aachen, Amsterdam, Basel, Berlin, Bevery Hills, Bochum, Bonn, Brüssel, Chicago, Düsseldorf, Darmstadt, Detroit, Frankfurt/M, Genf, Hamburg, Hildesheim, Kassel, Köln, Los Angeles, Lugano, Mainz, Mannheim, München, New York, Paris, Saarbrücken, San Francisco, Stuttgart, Straßburg, Washington uva. Varell lebt in der Schweiz.
Josef Maria Vieten (* 1931
am Niederrhein) machte eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. 1956 maltechnische Studien an Klassikern. 1960 Auseinandersetzung mit der
damaligen Modernen. Ab 1962 eigene Bildgestaltung mit dem Hang zur
Pop-Art. 1971 Kurzstudium am Kunstmuseum Düsseldorf und 1975 Studium an
der Akademie für bildende Kunst in Trier. 1983 Entwicklung neuer
Technik, sowie Auseinandersetzung mit einer neuen Thematik. 1983-1988
Entstehung verschiedener Zyklen. Ausstellungen in verschiedenen Städten
und Galerien.
Karin A. van Vorst (* 1936 in Köln-Müngersdorf) besuchte 1955-58 die Werk- kunstschule u. Volkshochschule in Aachen. 1977-83 Besuch der Volkshochschule Moers. 1984 Studium an der Folkwangschule in Essen, Bereich Druckgraphik bei Professor H. Steidle. Ab 1979 arbeitet van Vorst vorrangig mit der Radiertechnik, hauptsächlich Blumen und Pflanzenmotive. Jedes Blatt wird von ihr selbst gedruckt und handkoloriert.
James Ward (* 23.10.1769; + 23.11.1859) arbeitete als Tiermaler und Kupfer- stecher. Er lernte bei J.R.Smith das Kupferstechen und wurde einer der besten englischen Mezzotintostecher. Wandte sich um 1792 der Malerei zu, speziell auf Pferde- und Hundeporträts. Ward wurde 1811 zum Mitglied der Royal Academie ernannt. Beschickte die Ausstellung der Royal Acad. 1792 - 1855 mit ca. 400 Arbeiten. James Ward war einer der größten Tiermaler aller Zeiten und ist in allen britischen Museen vertreten. (siehe Thieme/Becker, Bd. 35, Seite 158-159 und Wikipedia)
Andreas Paul Weber (* 1. 11. 1893 in Arnstadt/Thüringen; + 8.11.1980 in Schretstaken bei Mölln) war nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule
Erfurt als Gebrauchsgraphiker tätig. Im Ersten Weltkrieg war er
als Eisenbahnpionier und später als Zeichner und Karikaturist bei der
Zeitschrift der 10. Armee eingesetzt. 1920 heiratete er Toni Klander,
mit der er 1925 die "Clan-Presse" gründete. In diese Zeit fielen auch
seine ersten Erfolge als Buchillustrator. Es entstanden Illustrationen
zu Hans Sachs, Till Eulenspiegel und Reineke Fuchs. 1936 zog Weber nach
Schretstaken (Kreis Herzogtum Lauenburg). Am 2. Juli 1937 wurde Weber
wegen seiner Kontakte zum Widerstandskreis und seiner Arbeit gegen die
Nazis verhaftet und in Hamburg-Fuhlsbüttel, in Berlin und Nürnberg
inhaftiert. In Nürnberg wurde ihm das Zeichnen unpolitischer Blätter
gestattet; es entstanden erste Arbeiten zu den Motiven "Schachspieler"
und "Wald". 1939 - 1941 arbeitete Weber an dem Bilderzyklus "Britische
Bilder". Nach Kriegsende schuf er erneut kritische Lithographien zu
aktuellen Themen, aber auch lustige Tierbilder, heitere und bissige
Blätter zu Kunst und Kunstbetrieb, die Schachpartien zwischen
historischen und literarischen Personen und die Eulenspiegelmotive.
1955 erhielt Weber den Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein, 1963
die Hans-Thoma- Medaille. 1971 wurde er zum Professor ernannt und mit
dem Großen Bundes- verdienstkreuz ausgezeichnet. 1974 wurde ihm die
ungewöhnliche Ehre zuteil, dass noch zu seinen Lebzeiten eine A. Paul
Weber-Gesellschaft gegründet wurde. In zahlreichen großen Ausstellung
wie in Reykjavik, Bonn und Münster gewann das Schaffen Webers große
Aufmerksamkeit. Am 9. November 1980 verstarb der Künstler 87jährig.
Seine Urne wurde im Garten des A. Paul Weber-Hauses beigesetzt. (siehe Vollmer, Bd. 5, Wikipedia u.v.a.)
Otto Wiedemann (* 23.12.1869 in Greifswald; + 1957 in Berlin) studierte von 1893 bis 1899 bei Paul Meyerheim an der Akademie in Berlin und anschließend in München bei dem Tiermaler Heinrich von Zügel. Wiedemann war als Tiermaler und Silhouettenschneider (Königlicher Hof-Scherenschneider) in Berlin-Greifswald tätig. Tierbilder im Bestand der Herdbuch-Ges. Königsberg, Pferdebilder auf Schloß Juditten. Buchwerk: Bildnis-Silhouetten berühmter Musiker, Lübeck 1917. (siehe Thieme/Becker u. Dressler´s Ksthandbuch)
Otto Winkelsträter (* 9.10.1901 in Jesinghausen/Westf.) studierte an der Kunstgewerbeschule Barmen unter Prof. Ludwig Fahrenkrog und Gustav Wiethüchter. Er lebte und arbeitete in Gütersloh und war vor allem wegen seiner Bleistiftzeichnungen von Blumen (bes. Wildpflanzen), Landschaften und Westfälischen Bauerhöfen sehr beliebt. 1939, 41 u. 42 nahm er an der Großen Dts. Kunstausstellung in München, 1941 an der Großen Westfälischen Kunstausstellung sowie 1944 an der Lippstädter Kunstausstellung teil. Winkelsträter ist in den Museen Bielefeld, Dortmund, Gütersloh, Hagen, Schwelm und Soest vertreten. (siehe Thieme/Becker, Bd. 36, S. 61)
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Eugen CROISSANT (Karikaturen) Otto DILL (Öl u. Aquarelle, spez. Raubkatzen) Erich GLETTE (Öl u. Aquarelle) Julius GRAUMANN (Öl u. Aquarelle) Karl-Artur HELD (Öl) Franz HOFFMANN-FALLERSLEBEN (Öl) Max KRATZ (Skulpturen) Felix MESECK (Öl u. Aquarelle) Jacob PINS (alles) Curt SAUERMILCH (Öl u. Aquarelle) Lisel SCHATZ Eberhard SCHLOTTER (Öl u. Aquarelle) Aloysia "Wisa" Gräfin von Westphalen
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